Berichte
Projekttage 2011
Projekttage bereichern und beleben jedes Jahr unseren Schulalltag. In diesem Schuljahr wurden sie unter dem Motto „Bunte Woche“ direkt vor den Osterferien an beiden Schulstandorten durchgeführt. Die unterschiedlichsten kreativen und produktiven Vorhaben wurden mit Freude und Begeisterung in insgesamt 16 altersgemischten Projektgruppen entwickelt und umgesetzt. In Holtsee stand dabei auch die Verschönerung des Schulgebäudes im Mittelpunkt. Hervorzuheben sind die erfreulich hohe Elternbeteiligung und das Mitwirken zweier Künstlerinnen des Vereins „Kunst & Kultur Hüttener Berge“. Die Projekttage endeten am Donnerstag mit einer Präsentation, zu der alle Eltern eingeladen waren.
Projekte in Holtsee:
• Auf dem Bauernhof
• Fadenbilder
• Buntes Bastelangebot
• Müll – aus Alt macht Neu
• Bunte Blumentöpfe
• Mit Hammer und Meißel in den Stein
• Das schmeckt – Backen und Kochen
• Stein auf Stein – Spielen und Werken mit Steinen
• Mosaik – Schmetterlinge
• Naturwunder – Skulpturen aus Strandgut
Projekte in Groß Wittensee:
• Indianer
• Pinguine
• Werken mit Ton
• Wir basteln, gestalten und schreiben kleine „Bücher“
• Gartendekorationen
• Pappstadt

- Projekt "Pappstadt"
Besuch beim AWR (Klasse 3/4)
Was man aus Biomüll alles gewinnen kann
Wir, die Klasse 3/4, kamen bei der AWR in Borgstedtfelde an. Dort begrüßte uns ein Mann und es hing ein Flachbildschirmfernseher an der Wand, auf dem Bildschirm stand Grundschule Groß Wittensee. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Dann gingen wir in den Konferenzsaal. Dort haben die Schüler gefrühstückt und danach haben wir einen Film geguckt. Der Film war sehr lehrreich und er war lustig.
Im Saal stand eine Biomülltonne. Ich wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hatte. Der Mann hat mir Auskunft darüber gegeben. Da konnte man nämlich flauschige Dinge reinwerfen. Es gab davon Biomüll und Restmüll. Die Mülltonne sagte, dann, ob es Biomüll ist oder nicht. Sie hat entweder „ih“ oder „mh, lecker“ gesagt. Ich habe eine Glühbirne reingeworfen und die Mülltonne hat gesagt „mh, lecker“. Ich glaube, die Tonne war verwirrt.
Dann zogen wir uns die Sicherheitswesten an. Jetzt sahen wir aus wie kleine Müllmänner. Anschließend sind wir über den Betriebshof zur Biogasanlage gegangen. Wir konnten leider nicht in die Biogasanlage rein, weil die Rohre gesäubert wurden. Das war natürlich sehr schade.
Dafür waren wir beim Kompost und der Mann hat uns erklärt, warum es dort dampft. Die Komposthaufen, waren im Inneren bis zu 60° C heiß. Und nun sind wir zu den Boxen gegangen, darin wird der Kompost 1 bis 6 Wochen eingelagert. Diese Boxen werden mit Sauerstoff versorgt, sie haben auch eine Wand-und Fußbodenheizung, die 37°C heiß ist. Die Bakterien sind natürlich auch dabei und zersetzen den Biomüll. Das ergibt dann die feine Erde.
Wir sind zur Energiegewinnung aus Biomüll gegangen. Das waren wieder große Boxen, wo Biomüll eingelagert wird, allerdings kommt dort kein Sauerstoff rein sondern Methangas. Das kann Feuer fangen und explodieren.
Ab zum Müllfriedhof! Dort wurde Müll vergraben und zwar am
31. Mai 2010. Es gab auch noch Kunst aus Müll und Pflanzen (aber nicht aus Müll). Wir konnten nicht durch die Fühlbecken gehen, da es zu kalt war. In den Fühlbecken waren Lehm, Wasser, Steine, Styropor und Zapfen. Dann kamen wir in eine Glaslandschaft. Der Boden war bedeckt mit abgeschliffenem Weißglas. Die Beete waren übersät mit Buntglas und der Teich hatte am Rand blau geschliffenes Glas. Wir gingen weiter zu den Beeten ohne Glas. Hier war eine Wasserwippe, die sollte durch Solarenergie angetrieben werden. Wir gingen zurück zu den Grabmülltonnen und dort haben wir ein Fragebogen von der A W R erhalten. Den haben wir ausgefüllt und es gab ein Lösungswort :Recycling!!!
Nun zurück zum Konferenzsaal. Dort haben wir Fragen gestellt und dann haben wir uns verabschiedet, aber wir mussten die Sicherheitswesten wieder ausziehen. Schade!
Ich fand es auf jeden Fall supertoll!
Florian Hecht (Klasse 4) 27.09.10
Ehrung der Schule durch den Kreissportverband
Am 12.05.10 zeichnete der Kreissportverband Vereine, Schulen und Prüfer aus, die sich im Jahre 2009 mit besonderem Erfolg für die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens eingesetzt hatten. Bei den Schulen erreichte unsere kleine Grundschule den 3. Platz und erhielt dafür eine Urkunde. Auch im Jahr 2011 wurde unsere Schule erneut für die erfolgreiche Teilnahme im vorangegangenen Jahr geehrt und konnte sich sogar über den 2. Platz im Kreisgebiet freuen. Einen herzlichen Dank an die vielen Helfer des Wittenseer Sportvereins!


